Kanadareise im Mai

7. Mai 2010

Sabine Hammer ist gerade auf einer zweiwöchigen Reise durch Westkanada unterwegs, um sich neben bestehenden Partnerschulen auch neue Schulen für unsere High School Programme anzugucken. Lest hier ihren ersten Reisebericht:

Unser Flug nach Calgary war sehr angenehm und die doch langen neuneinhalb Stunden vergingen relativ schnell. Um 12.00 mittags sind wir bei leichtem Schneetreiben und -3 Grad Celsius in Calgary gelandet.

Unsere Tour startete dann vom Airport Richtung Banff nach Lake Louise, Fahrtzeit ca. 2 Stunden. Hier haben wir uns im Post Hotel, ein sehr schönes Hotel, geführt von einem Schweizer, mit einem Cappuccino gestärkt.

Dann ging unsere Fahrt weiter durch den Kootenay Nationalpark und über den Sinclair Pass, Radium Hot Springs und Invermere weiter nach Kimberley. Fahrtzeit weitere 2,5 Stunden. Man glaubt gar nicht wie viele Rehe am Straßenrand grasen, fast wie im Zoo.

Nächster Tag Erkundungstour:

Kimberley ist ein kleiner Ort, der im Winter zur Skisaison erwacht. Es gibt hier viele hübsche Chalets zu mieten. Der Stadtkern ist beschaulich und erwacht erst gegen 10.00 Uhr morgens zum Leben.

Man kann wirklich glauben, dass hier die Uhren noch viel langsamer gehen! Skilaufen im Winter ist garantiert und ein tolles Gebiet wartet auf unsere Schüler.

Ca. 35 km von Kimberley entfernt liegt Cranbrook. Etwas größer als Kimberley, aber nicht ganz so attraktiv für Schüler (was das Skilaufen betrifft).

Unsere Tour ging dann 120 km weiter nach Fernie. Hier gibt es eine kleine High School und die Stadt selbst ist vielleicht etwas mondäner. Das Skigebiet liegt ca.10 Minuten von Downtown entfernt.

Lest später mehr…

Liebe Grüße
Sabine Hammer

Sport am Rosseau Lake College: Hekla Bike/Run

21. April 2010

Unser Schüler David hat sein erstes großes Ziel erreicht und ist 1. beim Schullauf geworden in einer sagenhaften Zeit von 1:23:44 für 18 km.
Super! Wir gratulieren.

Seht Euch das Video bei Youtube an.

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Bilinguales High School Jahr- Englisch und Französisch in Kanada

19. April 2010

Ihr möchtet ein Schuljahr in Kanada verbringen? Aber auch eure zweite Fremdsprache Französisch nicht allzu sehr vernachlässigen? Dann ist ein ein Aufenthalt in der zweisprachigen kanadischen Provinz New Brunswick genau das Richtige! Denn nur hier sind beide Sprachen oiffizielle Landessprachen.

Um sowohl eure Englisch- als auch eure Französischkenntnisse anzuwenden und zu verbessern, findet der Alltag hier, zu unterschiedlichen Teilen, auf Englisch und Französisch statt. Alle High Schools dieser Region bieten „French Immersion“ Programme an, d.h., dass eine Auswahl von Fächern auf Französisch unterrichtet wird. Unsere Partnerschulen liegen in Fredericton und Moncton, zwei der drei größten Städte in New Brunswick. Die Hauptstadt Fredericton ist eine Universitätsstadt mit 50,535 Einwohnern, in Moncton leben 64,128 Menschen, von denen ca. 35% Französisch sprechen.

Die Nähe zum Wasser bietet zahlreiche Freizeitaktivitäten wie Wassersport, Kanu-, Kajak- und Bootfahren oder Angeln das Jahr hindurch, im Winter stehen dann Skilanglauf, Snowboarden und Schlittschuhlaufen oder Eishockey auf dem Programm.

Es gibt sogar noch einige Plätze für das kommende Schuljahr 2010/2011! Ihr müsst euch nur noch entscheiden! Schickt uns einfach eine Kurzbewerbung zu und wir vereinbaren dann mit euch und euren Eltern einen Termin zum Kennenlernen und zur individuellen Beratung!

Telefonischer Kontakt: 040- 42 93 74 44

Do it! Sprachreisen jetzt bei Facebook

14. April 2010

Liebe Do it! Sprachreisen Teilnehmer,

endlich ist es soweit! Do it! Sprachreisen ist jetzt auch auf Facebook.
Schaut bei uns rein und werdet Do it! Sprachreisen Fan.

Hier könnt ihr euch Tipps holen und Tipps geben, unsere News erfahren und Euch mit ehemaligen, derzeitigen und zukünftigen Teilnehmern austauschen.

Wie habt ihr euren Aufenthalt im Ausland erlebt? Wie war das Zusammenleben mit den anderen Schülern auf dem Campus oder wie hat Euch Eure Gastfamilie gefallen? Wie fandet ihr euren Schulalltag oder den Sprachkurs? Was erwartet ihr von eurem Aufenthalt der in Kürze beginnt und auf was freut ihr euch besonders?

Seid ihr dabei? Dann meldet euch gleich hier an.

Schreibt an unsere Pinnwand oder teilt euch im Diskussionsforum mit. Wir freuen uns auf Eure Kommentare.

Euer Do it! Sprachreisen Team

High School in Moncton, New Brunswick - Erfahrungsbericht von Randi Weiner

31. März 2010

New Brunswick ist die einzige zweisprachige Provinz in Kanada. Ungefähr 2/3 der Bevölkerung ist englischsprachig und 1/3 französischsprachig. Und Moncton ist eine der größten Städte, alle Verkehrsschilder sind zweisprachig, Broschüren, Reklame, Informationsschilder, die ganze Stadt ist zweisprachig. Beim Einkaufen und auf der Straße, überall hört man Englisch und Französisch abwechselnd.

In der Schule geht es weiter mit der Zweisprachigkeit. Die Moncton High School ist eine englische Schule, doch es gibt auch Schulen, auf denen hauptsächlich auf französisch unterrichtet wird. Natürlich ist jeweils die andere Sprache dann die erste Fremdsprache. Auf der Moncton High School war French Immersion ein beliebtes Angebot, das bedeutet man hat Französisch und bestimmte Fächer auch auf Französisch. Ich hatte Geschichte auf Französisch und das Fach Französisch an sich. Im französischem Unterricht wird selbstverständlich nur französisch gesprochen, manche Lehrer tun so als würden sie kein Englisch verstehen. Meine Mitschüler haben schon seit der 1. Klasse Französisch, ich erst seit fast 2 Jahren, aber ich habe mich schnell dran gewöhnt und mein Vokubular viel erweitert.
Auf Englisch hatte ich die Fächer Hospitality + Tourism, Mathematik und Musik. Durch die Zweisprachigkeit hab ich mich jetzt in beiden Sprachen deutlich verbessert, und ich kann es sehr weiterempfehlen für diejenigen, die sich in beiden Sprachen versuchen möchten. Allerdings sollte man sich vorher einen Schwerpunkt legen, ob man in einer englisch- oder französischsprachige Familie leben möchte und welchen Schwerpunkt die Schule haben soll.

Besonders gefreut hat mich die Einladung meiner Gastfamilie, in den Märzferien – March Break mit in die USA zu fahren. Dadurch konnte ich meinen Aufenthalt verlängern… Es gab nur zwei Hürden: meine Heimatschule musste der Verlängerung zustimmen und das Rückflugticket musste umgebucht werden. Juhu- es hat beides geklappt. Mit meinem Gastvater habe ich online mein Visum beantragt, kein Problem, es hat auch funktioniert. Dann noch etwas Geld in US-Dollar umgetauscht und los ging es..3 Autostunden entfernt über die Grenze, 4 weitere bis nach Portsmouth in New Hampshire sollte die Reise gehen. Die Grenze hätte man ohne die Grenzkontrollen kaum bemerkt. Davor und dahinter gleicht sich alles. Nur die Steuern sind in den USA geringer, daher hat meine Gastfamilie einen Großeinkauf gestartet. Ein riesengroßes Outlet Center wie eine künstlich angelegte Stadt lockte uns an. Auch Lebensmittel im Supermarkt ähneln sich vor und hinter der Grenze. Es gibt allerdings einige Artikel, die es im jeweils anderen Land nicht gibt. Aufgefallen ist mir, dass es in Amerika wirklich Hundefriseure gibt. Nach zwei Nächten in Portsmouth fuhren wir wieder bis Kanada, aber nur knapp hinter die Grenze, dort haben wir eine Zwischenübernachtung in St. Andrews by the Sea eingelegt. In einem malerischen Hotel, für dessen Hotelkette mein Gastvater arbeitet, haben wir noch die letzte Zeit zusammen genossen und am nächsten Morgen ein typisches kanadisches Frühstück gehabt – Pancakes mit Ahornsirup.

Über den folgenden Link, könnt ihr die Route verfolgen

http://maps.google.ca/maps/ms?hl=en&ie=UTF8&msa=0&msid=100494084732317128559.000481160ac8adbc6e7a0&ll=45.065762,-67.796631&spn=6.168461,14.27124&z=7

Eines Tag später ging es für mich schon zurück nach Deutschland. Am Flughafen in Moncton habe ich mich von meiner Gastfamilie verabschiedet, dann ging es mit einem Zwischenstopp in Toronto nach Frankfurt.

Es ist allerdings keineswegs selbstverständlich, eine so gutherzige Gastfamilie zu haben. Mein Glück weiß ich sehr zu schätzen. Auf den Besuch meiner Gastschwester im Sommer freue ich mich riesig.

Eure Randi

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